Status

Von der Bühne in den Alltag

Das versierte Spiel mit dem Status-Wechsel für mehr Charme und Durchsetzungsfähigkeit

Status bezeichent das Machtgefälle in der Begegnung mit anderen. Wenn man sich dessen bewusst ist, dass jede Situation vom Zusammenspiel von Hoch- und Tiefstatus mit bestimmt wird und sich versiert darin bewegen kann, gelangt man zu mehr Freiheit, Selbstsicherheit und Gelassenheit.

Status macht sich bemerkbar durch Körperhaltung, Stimme, Blicke, Gestik, Mimik etc. Er wirkt sich darauf aus, wer in der jeweiligen Situation führt. Gleichzeitig beeinflusst er das eigene Erleben und Empfinden und das des Gegenübers.

Sowohl Hoch- als auch Tiefstatus können zum Ziel führen, sind aber geprägt, von unterschiedlichen Bedürfnissen und haben verschiedene Konsequenzen:

Situativer Hochstatus: Bedürfnis nach Dominanz und Abstand. Der Gewinn: Man wird respektiert. Der Preis: Man wird nicht zwingend gemocht.
Situativer Tiefstatus: Bedürfnis nach harmonie und Nähe. Dies geht mit Zurückstellung der eigenen Interessen einher. Der Gewinn: Man wird gemocht. Der Preis: Man wird weniger respektiert.

Menschen nehmen situativ mal die eine, mal die andere Position ein. Allerdings fühlt jeder sich typischerweise in einer der beiden Rollen wohler als in der anderen.

Sinnvoll ist es, die Regeln dieses Spiels zu kennen, um je nach Bedarf zwischen Hoch- und Tiefstatus zu wechseln. So bekommt man mehr Handlungs- und Entscheidungsfreiheit im Alltag.

Veränderung ist dann möglich, wenn man tatsächlich anders denkt und handelt als bisher. Deshalb arbeiten wir mit Übungen aus dem Improvisationstheater. Status spielt hier eine wichtige Rolle, um Szenen zu improvisieren, Figuren zu entwickeln und Dialoge am Laufen zu halten. Das Training ist daher stark handlungsorientiert. Dadurch werden direkt Erfahrungen ermöglicht. So belibt es nicht ausschließlich bei der Vermittlung von Theorie und Technik, sondern die notwendigen Haltungen werden bereits im Seminar eingeübt und das Handlungsrepertoire erweitert.

Nutzen
  • eigene Statuspräferenz bewusst machen
  • sich sowohl im Hoch- als auch im Tiefstatus wohl fühlen
  • spielerischer Umgang mit Statuswechsel in Alltagssituationen
  • innerer Abstand in Herausforderungssituationen
  • höheres Wohlbefinden
  • Durchsetzungsvermögen
  • Führungsqualitäten entwickeln
  • Beziehungsfähigkeit und Empathie
  • Teamfähigkeit
  • mehr Gelassenheit, Souveränität und Ausstrahlung
  • Humor
Termine

Langeoog
"Handlungsorientierte Übungen zu Selbstsicherheit und Durchsetzungsfähigkeit - Das Spiel mit dem Statuswechsel aus dem Improvisationstheater" auf der 47. Psychotherapiewoche Langeoog 07.-11. Mai 2018